Kurzfassung:
Neben den klassischen Methoden des „Signal Forcings“ hat sich Simulation als Mittel zum Testen der Leitsystem-Konfiguration etabliert.
Die Simulationsmodelle werden dabei entweder direkt im Controller, d.h. als Teil des Steuerungscodes implementiert oder externe
Simulationswerkzeuge werden zur Modellierung herangezogen. Aufgrund des immer noch hohen Aufwandes, welcher für die Generierung und
Parametrierung der Simulationsmodelle notwendig wird, begrenzen sich die Tests meist auf den Bereich der Systemsimulation, wobei
ausschließlich die funktionale Korrektheit des Steuerungscodes, nicht aber die Konfiguration der Subsysteme geprüft wird.
Oftmals ist es jedoch genau dieser Peripherie-Bereich welcher den größten Aufwand bei den Integrationstests im Prüffeld bedeutet.
Ziel des simulationsbasierten Testens von Automatisierungssystemen ist es dementsprechend, möglichst vollständige Logiktests durchzuführen.
In dieser Arbeit wird eine Methode vorgestellt, mithilfe derer die Vorteile seitheriger simulationsbasierter Tests um die Möglichkeiten
moderner Hardware-Emulatoren erweitert werden. Dabei wird anhand der prototypischen Implementierung eines virtuellen Frameworks
nachgewiesen, wie heterogene Hardware-Emulatoren auf Basis der zu testenden Automatisierungstechnik-Konfiguration automatisch
verschaltet, parametriert und gestartet werden können.
| Jürgen Greifeneder, 28.09.2012 | Impressum |